l i c h t - p l a t t f o r m . o r g
Wissen über Licht und Beleuchtung
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Durch
Raum, Zeit und Licht... |
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Es war... Dieses
Haus steht in Lachen (Schweiz). Es ist ein formal klares kubisches Wohnaus
aus dem Jahr 1964. Die homogen und puristisch erscheinende Aussenhülle
aus Sichtbeton bildet gegen Norden und Osten einen schützenden, mit
wenigen Fensteröffnungen strukturierten Rücken und ist mit grossflächigen
Verglasungen geschickt auf die Freiräume im Süden und Westen
ausgerichtet.
und ist... 45 Jahre nach seiner Errichtung ist das Wohnhaus einer umfassenden Innen- und Ausseninstandstellung unterzogen worden. Durch gezielte Eingriffe bei den nichttragenden Wandbereichen konnten die Raumorganisation und Raumgrössen zeitgemässen Ansprüchen angepasst werden. |
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Der Wohnraum von 1964 | ![]() |
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Ein neues Licht-Konzept Die folgenden (nachhaltigen) Kriterien waren für das Konzept massgebend:- Integration von Tageslicht in hohem Masse - Verwendung der richtigen Lampen (Lichtmittel) und in der passenden Licht-Farbe für den jeweiligen Zweck - Einbettung der Beleuchtung in die Innenarchitektur, Unterstützung der Form-Sprache - Die Beleuchtung schafft die richtigen Voraussetzungen für die Menschen zum Wohnen und Leben, besonders am Abend - Mehrfachfunktion von Räumen wird durch die differenzierte Beleuchtung unterstützt - unnötige Lichtemissionen, auch nach draussen, werden vermieden. Raum und Licht Gesamt-Wirkung: Nachhaltigkeit: |
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Der Eingang Dunkle Farben dominieren. Von oben geben 2 Downlights mit je zwei 12V 50W IRC Lampen eine Grundbeleuchtung zum Sehen. In der Wand rechts ist eine Nische eingebaut. Diese ist mit einem LED-Streifen mit 96 Stück warmweissen LEDs zu 0.12W beleuchtet (total ca. 12W), die viel Licht und eine dekorative Note in den Eingangsbereich bringen. an erkennt vorne rechts die Nische (überblendet); in der Glaswand (Mitte) ist die Nische inklusive Beleuchtung zu sehen. Im Hintergrund erkennt man den Wohnraum. |
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Der
Wohnraum
Die
grossflächigen Fensterflächen nach Süden erlauben die Tageslichtnutzung
bis spät am Abend. Bei schönem Wetter lässt sich das Eindunkeln
wunderbar betrachten. Der Durchblick zur Treppe und zum Dachfenster vermittelt Raum- und Formgefühl.
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| Das
Treppenhaus als Verbindung vom Untergeschoss zum Obergeschoss
Das Treppenhaus nimmt in formaler Hinsicht eine absolut zentrale Stellung ein: es verbindet nicht nur die zwei Geschosse, sondern es ist in sich eine geschlossene Einheit, mit Blickwinkel vom Wohnraum, von unten nach oben, von oben nach unten. Dies sollte mit der Beleuchtung akzentuiert werden.
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Am
Tage wird das Treppenhaus durch die Lichtkuppel ausgezeichnet beleuchtet. |
Als Einheit wirkt das Treppenhaus aber speziell durch die unterhalb der Lichtkuppel ringförmig angebrachten 5 Strahler mit IRC-Lampen 12V 50W. Zwei engstrahlende Lampen beleuchten dabei die untersten Stufen, zwei mittelstrahlende Lampen beleuchten die oberen Stufen. Eine einzige sehr breitstrahlende Lampe beleuchtet mild die Kuppel, welche auf diese Weise auch in der Nacht wirkt. Die Beleuchtung wird nur bei Bedarf eingeschaltet. |
Die Beleuchtung strahlt nicht nur die Treppe an, sondern auch die zugehörige Wand sowie das Objekt, welches zentral positioniert ist. |
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Man erkennt gut die Lichtwirkung auf den untersten Stufen. |
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Küche und Essraum Die Küche wird in erster Linie durch eine an der Decke angebrachte Leuchte mit Leuchstofflampe T5, 35W mit der Lichtfarbe 830 beleuchtet. Der Essraum ist ein Multifunktions-Raum; er dient nebst den Mahlzeiten als Spiel-Tisch, als Arbeits-Tisch. Darüber sowie über der Küchenbar sind schlichte Glas-Pendelleuchten montiert, mit je 1 Niedervolt-Halogenglühlampe 12V 50W in IRC-Technik, alle dimmbar. Der Arbeitsraum der Hausfrau (nicht abgebildet) Das Arbeitszimmer der Hausfrau ist mit einer zweiflammigen Pendelleuchte mit Darklight-Raster ausgerüstet,direkt und indirekt strahlend, mit 2 Leuchtstofflampen T5, ebenfalls in der Lichtfarbe 830. |
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Das
Schlafzimmer
Nur ein sehr interessantes Detail soll erwähnt werden: Als Bett- und Lesebeleuchtung sind hinter den Betten je eine LED-Leuchte (Baltensweiler) mit nur 3x1W swarmweisen LEDs angebracht, wobei als Neuheit die Betriebsgeräte in der Wand untergebracht sind: eine Lesebeleuchtung für jedes Bett, mit drei weissen 1Watt LEDs, die ausgezeichnet und genügend Licht zum Lesen erbringt.
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Die Bäder Um eine intime und behagliche Raumstimmung zu schaffen, sind die Boden- und Wardfiächen sämtlicher Nasszellen (Bäder, Duschen etc.) mit granitfarbenen Fein-Steinzeugpiatten ausgekleidet. Durch die unregelmässig geschichtete Platten- und Fugenstruktur der Wände wird sowohl das Tageslicht als auch das künstliche Licht weich und lebhaft reflektiert. Die glatte Weissputzdecke wurde mit einem kräftigen tiefroten Farbton mit Seidenglanzfinish gestrichen, um den Nassräumen ein elegantes Ambiente zu verleihen. Die Decken erhielten zudem neue Oberlichter in Form von zylindrischen Lichtkaminen. Diese sind gut erkennbar. Sie erlauben, während des Tages ohne künstliche Beleuchtung auszukommen. Ihre Form findet sich in den Waschbecken wieder. Der Spiegel hinter den Waschbecken zeigt eine daneben platzierte Leuchte mit T5 Leuchtstofflampe an. Sie ist auch im Spiegel wiederzuerkennen. Deren zwei in Lichtfarbe 827 (warmton-extra) sind vertikal (und nicht horizontal) beidseitig der Spiegel angebracht, so dass das ganze Gesicht der Menschen gut erkennbar ist. Diese Leuchten bilden die Funktions-Beleuchtung". Aber
auch im Bad wurde ein stimmungsvolles Licht gewünscht. Dazu dienen
einerseits drei an der Decke angebrachte Glasleuchten mit je einer IRC-Lampe
12V 35W, welche ein angenehmes weiches Licht erbringen. |
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Architektur und Innenraum-Gestaltung: Michael
Stähli - Dipl Arch FH / STV |
Beleuchtungs-Gestaltung: Philippe
Ulmann |
Reportage: © Philippe Ulmann
Die
Bedeutung des ©: |
Aufnahmen: ©
Klaus Pichler, CH-8853 Lachen |